Die Chronik von Auweiler / Ourwiler
& dem Gut Pohlhof  


Über die Ortschaft Auweiler existieren nur wenige urkundliche Belege.

Um den zentralen offenen Dorfplatz gruppieren sich mehrere größere Gehöfanlagen (Drei- oder Vierseitenanlagen), so wie eine Reihe von kleineren, älteren Hausstellen. Das Ganze wirkt wie eine regel- bzw. planmäßig angelegte Siedlung, wie man sie hin und wieder in den sogenannten Altsiedellandschaften antreffen kann. Der Dorfplatz oder Dorfanger kann nach Auffassung und Untersuchungen von Ewald Glässer durch Zuschüttung ehemaliger Teiche und Weiher entstanden sein.

Genauere urkundliche Belege über die Entwicklung des 1312 Ourwiler genannten Ortes gibt es allen Anschein nach nicht. Wohl gibt es Hinweise auf der Tranchot-Karte von 1818 (Blatt 61, Hackenbroich) auf das Ortsbild. Sie wird um jene Zeit allerdings von Acker- und Gartenland eingenommen.

Die Geschichte der Hofgebäude begann jedoch erst im Jahre 1773, als die Scheune von Brauweiler umgesiedelt wurde nach Ourwiler, wo sie als Lager- und Verarbeitungsstätte für die Ernte in den Wintermonaten diente.

1867 wurde dann der Hof fertiggestellt. Er wurde als Vierkantenanlage erbaut und gehörte bis 1900 Joh. Paffendorf. Danach bis 1910 Clementine Schroers.

Conrad Lüpschen und seine Frau Christine geb. Höfel erwarben dann den Hof und behielten ihn bis 1943.

Von da an gehörte der Hof ihrem Sohn Josef Lüpschen, der den landwirtschaftlichen Betrieb aufrecht erhielt, bis er 1964 verstarb.

Seine Frau Cäcilie Lüpschen geb. Schumacher lebte weiter auf dem Hof. Sie gab dem Hof den Namen „Pohlhof“ nach dem gegenüberliegenden „Pohl“ (=Anger).

1978 übergab sie dann den Hof ihrem Sohn Helmut.

2000 überschrieb Helmut seinem Sohn Markus den Hof, welcher dann durch umfangreiche Restaurationen und Ausbauten zum schönen Landgasthof & Biergarten umgestaltet wurde.


 

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